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Die JuBi schreibt ein Buch

14 Comments on “Die JuBi schreibt ein Buch

Lamia Nürnberger + Lycilia Neubert
27. Februar 2014 um 14:35

Noch am gleichen Abend:
Paul lief ziellos durch die Stadt. Er war sich nicht sicher ob es gänzlich ungefährlich war und hob vorsichtshalber an der nächsten Straßenecke einen schweren, knochigen Ast einer alten Eiche auf, um sich wenn nötig zu verteidigen.
Er riskierte viel, sehr viel für diese Sache, von der er nicht noch nicht einmal wusste was ihn erwarten würde. Als er eine ganze Weile gedankenverloren gelaufen war, entdeckte er ein Mädchen, völlig erschöpft an einem Fahrrad lehnen. Er ging auf sie zu um zu schauen ob sie seine Hilfe benötigte. „Komm nicht näher!“ sagte das Mädchen. „Warum? Ich will dir doch bloß helfen.“ sagte Paul. Sie blickten sich für einen Moment tief in die Augen. Doch dem Mädchen schien dieser Augenblick völlig unangenehm zu sein. Sie schaute weg und drehte sich mit dem Rücken zu Paul.
„Moment mal, haben wir uns nicht vorhin erst gesehen? Du bist doch Olivia Schwarz“, hakte Paul nach. Er war in dem Moment der Erkenntnis erleichtert sowie schockiert zugleich. Was machte sie hier an diesem abgeschiedenen Ort? Allein in der Dunkelheit? „Verschwinde“, zischte sie, „sonst lasse ich dich meine dunklen Kräfte spüren.“ Er blickte sie genauer an und erstarrte. Entsetzt fragte er: „Was bist du, eine Hexe?“ Mit gelbglühenden, furchteinflößenden Augen antwortete Olivia: „Ich bin ein Koboldmädchen und dass hier ist mein Nachtlager, also verschwinde, bevor ich richtig unangenehm werde!“
Doch so schnell gab Paul nicht auf: „Wie ist das passiert? Wurdest du verwandelt? Es gibt doch gar keine Kobolde.“ Dass ihm das nichts anginge überhörte Paul geflissentlich und versicherte er würde niemanden etwas verraten, wenn sie ihm alles erzählte.
Zögernd sagte Olivia: „Na schön, du bist ja ganz schön hartnäckig und nicht so einfach abzuwimmeln aber heute nicht mehr. Ich möchte jetzt schlafen und über alles nachdenken, ich hatte einen sehr anstrengenden Tag. Doch gegen eine Entschuldigung für deinen Überfall auf mich vorhin hätte ich nichts einzuwenden?“
„Na gut, entschuldige bitte Olivia“, hörte Paul sich flüstern. „Darf ich heute Nacht vielleicht bei dir bleiben? Ich hatte auch einen ganz furchtbaren Tag und möchte nicht allein sein.“
Am nächsten Morgen:

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Naomi
2. Juli 2013 um 21:46

„Warum sollte ich mit dir reden?“ zischte Olivia. „Was wolltest du eigentlich von mir? Ich sitze hier völlig harmlos am Ufer und du überfällst mich.“
„Du hast mich beobachtet.“ meinte Paul.
„Was redest du denn für einen Schwachsinn? Ich habe dich nicht beobachtet und wenn, ist es verboten Leute anzugucken?“ Olivia sah wütend aus und Paul wurde klar, dass seine Nerven einfach überspannt waren. Die Ereignisse der letzten Zeit waren einfach zu viel für ihn gewesen. Aber es konnte nicht schaden, wenn er Olivia einfach mal fragte, ob sie wüsste, wo in Brandenburg eine Kiste versteckt sei.
„Entschuldige bitte Olivia, es ist viel in letzter Zeit passiert und ich bin übermüdet und sehr verwirrt, ich hoffe, du kannst mir meinen Überfall verzeihen.“ Hoffnungsvoll sah Paul Olivia an.
Diese nickte und erleichtert sprach Paul weiter: “ Sag mal Olivia, weißt du zufällig, ob in Brandenburg eine Kiste versteckt ist?“
Olivia sah ihn spöttisch an und meinte dann, mit einem unterdrückten Lachen: „Eine Kiste? Irgendwo in Brandenburg? Du bist gut, ich weiß noch nicht mal, wo meine Mathehausaufgaben zuhause liegen, wie soll ich dann wissen, wo ’ne Kiste ist. Schönen Abend noch.“ meinte sie, stand auf, lief zu einem Fahrrad, welches an einen Baum gekettet war, schloss es ab und fuhr davon.
Da drehte sie sich noch einmal um und rief über die Schulter: „Versuchs doch mal im Rathaus, oder der Bücherei, vielleicht wissen die was über deine Kiste. Oder du fängst an nen Buch zu schreiben, genug Fantasie hast du ja.“ und mit diesen Worten verschwand sie in der Dunkelheit. Paul stand da und sah ihr nach. Seine Kopf war leer und langsam begann er an seinem Verstand zu zweifeln, er war tatsächlich auf der Suche nach einer Kiste, im Auftrag eines alten Mannes. Hatte er das alles nur geträumt?
Doch Olivias Vorschlag am altstädtischen Markt nachzufragen, fand er dennoch sinnvoll und so beschloss er gleich morgen der Bibliothek und dem Rathaus einen Besuch abzustatten.

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Jenny Apfel
24. Juni 2013 um 13:02

Paul kniete sich hinter einen Busch, der nahe des Flusses stand. Er lugte hinter einem Ast hervor und beobachtete die nach vorne gebeugte Kreatur, die da am Wasser hockte. Sie war in einen fast schwarzen Mantel gehüllt, der durch die untergehende Sonne, genau wie der Fluss, in ein angenehmes Rot getaucht wurde. Doch so sehr er sich auch bemühte, er konnte nicht sehen, was diese Person dort trieb. Ab und zu schaute sie sich nach allen Seiten um, als würde sie seine Anwesenheit spüren, aber selbst in diesen Augenblicken vermochte er nicht, einen Blick auf das Gesicht zu erhaschen.
Vorsichtig wechselte er von einem Bein auf das andere, weil es langsam unbequem wurde, so mitten im Gebüsch zu hocken.
„Los, sei kein Feigling.“, spornte er sich innerlich an. Er musste handeln, denn sonst würde er seine Chance verpassen oder er würde sich selbst verraten, wenn er sich andauernd bewegte.
Im Endeffekt siegte doch seine Neugierde und er beschloss, die Kreatur aus dem Hinterhalt zu überraschen. Sie sah nicht sehr kräftig aus und er würde sie leicht überwältigen können. Paul wickelte sich seinen Schal vom Hals und legte in sich wie eine Schlinge zurecht. Mit dieser improvisierten Waffe begann er sich langsam aus seiner misslichen Lage zu befreien. Ganz vorsichtig erhob er sich und achtete darauf, nicht an den Ästen hängen zu bleiben. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er es geschafft und stand nun hinter dem Busch.
Die Kreatur hatte sich wieder nach allen Seiten umgesehen, doch sie hatte ihn nicht entdeckt. Paul atmete so leise wie möglich ein und aus und schlich dann langsam auf die vermummte Gestalt zu. Als er direkt hinter ihr stand hob er den Schal über ihren Kopf, um sie jeden Moment damit zu überwältigen.
Er war so konzentriert, dass er nicht merkte, wie der Schal einen Schatten direkt vor die Füße der Kreatur warf.
Ehe er es sich versah, stürzte sie sich auf ihn. Da lag er nun und wurde von ihr zu Boden gedrückt, seinen eigenen Schal im Mund.
„Was schleichst du hier herum?“, zischte es aus der Kapuze. Selbst jetzt konnte er seinen Angreifer nicht sehen. Paul schrie in seinen Schal und würgte, als er ihm noch fester hineingeschoben wurde. Als er die Klinge sah, die auf ihn gerichtet war, stellte er seine Gegenwehr ein. Mist, ausgerechnet heute fand war Sonntag. Kein Wunder, dass niemand ihm zur Hilfe eilte. Die meisten waren bestimmt schon längst zu Hause.
Eine ganze Weile lag er schon so da. Paul hatte das ungute Gefühl aus der Kapuze beobachtet zu werden. Der oder die schien ihn ganz genau unter die Lupe zu nehmen. In diesem Moment rauschte ein Auto quietschend am anderen Flussufer vorbei. Der Kopf seines Gegner schnellte nach rechts und das war seine Chance. Er hieb ihm sein Knie zwischen die Beine und sein Angreifer zuckte zusammen, mehr nicht. Mist!
„Mach das ja nicht noch einmal!“, zischte er und drohte ihm mit dem Messer. Anscheinend hatte Paul nicht gut genug gezielt. Er musste es anders machen. Vorsichtig versuchte er seinen linken Arm zu bewegen, keine Chance! Der rechte ging da schon etwas besser. Er bekam mit zwei Fingern einen kleinen Felsbrocken zu fassen und warf ihn ins Gebüsch. Wie beim letzten Mal zuckte der blick seines Gegners zum Geräusch hin und diesmal zögerte Paul nicht. Er schlug ihm mit der Faust mitten ins Gesicht, stieß ihn von sich weg, entriss ihm das Messer und lag schließlich auf ihm. Genauso, wie er vorhin untern gelegen hatte. Sein Gegner stieß einen Wutschrei aus und Paul spuckte ihm seinen Schal mitten ins Gesicht. Das machte ihn noch wütender und er knurrte ihn an, als wäre er ein Hund. Mit dem Messer zielte Paul genau in das Gesicht des Fremden und zog ihm endlich die Kapuze vom Kopf. Seine Augen weiteten sich vor Schrecken. „Du… du bist ein Mädchen.“, stammelte er. Sie war blass, hatte schwarzes Haar, grüne Augen und eine Narbe, die sich quer durch ihr ganzes Gesicht zog. Sie funkelte ihn böse an.
„Was hattest du hier am Fluss zu suchen?“, wollte er wissen und nahm ihr seinen Schal aus dem Mund.
Sie spukte ihm mitten ins Gesicht. „Na gut. Du lässt mir keine Wahl.“, murmelte Paul und knöpfte ihren Mantel auf. In einer versteckten Innentasche fand er, was er gesucht hatte. Während er sie weiter am Boden hielt, durchwühlte er ihre Geldbörse. „Also… Olivia Schwarz, 16 Jahre. Willst du nicht doch mit mir reden?“

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Tim Schultz
30. April 2013 um 10:08

Paul schaute ihn geschockt an und fragte: „Dein ernst?“ Der Großvater antwortete: „Ja.“ Paul fragte: „Und was ist die erste Aufgabe?“ „Du musst eine Truhe finden, die in Brandenburg versteckt ist.“ Paul antwortete: „Gut ok.“ und Paul ging los…
Als er ging dachte er sich: „Wo fange ich bloß an?“ Er ging auf die Friedenswarte um sich einen Überblick über Brandenburg zu verschaffen. Von dort aus sah er die Havel, die aus Lava bestand. Er ging hin und sah etwas schreckliches…

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Fachschule für Sozialwesen
8. März 2013 um 11:15

Der Großvater erwiderte leise: „Die Prophezeihung können wir ihm nicht erzählen, er trägt sie in sich!“
Er erzählte weiterhin: „Du musst drei Aufgaben erfüllen. Die Welt zerbricht, es wird in Brandenburg beginnen…“

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JuBi
24. Juli 2012 um 15:25

Die Stimme kam ihm sehr vertraut vor. Irgendwie, ja, als wenn er diese Stimme früher einmal gehört habe. Er traute sich dennoch nicht umzudrehen und zu schauen, wer sich hinter dieser liebevoll klingenden Stimme verbergen würde. „Ich habe schon nach dir Ausschau gehalten, aber nie geglaubt, dass du es bis hier hin schaffen würdest.“ sagte die Stimme aus dem Hintergrund. Nun, da du schon einmal hier bist, können wir auch gemeinsam weiter diesen Weg beschreiten. „Diesen Weg beschreiten? Wir?“, dachte sich Paul. „Wer bist du überhaupt“, fragte er sich. Er drehte sich in Richtung Tür und erblickte ein total durchnässtest, dennoch wunderschönes Mädchen vor sich stehen. „Großvater“, sagte sie, „nun müssen wir ihm die ganze Geschichte näher bringen, damit er die Prophezeiung Wirklichkeit werden lässt.“ „Was für eine Geschichte? Was für eine Prophezeiung? Kann mich endlich jemand aufklären?“, forderte Paul entschlossen und energisch.

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C. St
7. Januar 2012 um 14:23

Zusammen sein. Jede siebte Generation. Opfer. Seine Gedanken konnte er nicht ordnen. Die Dunkelheit, der alte Mann und seine unverständlichen Äußerungen machten ihm Angst. Was sollte er jetzt tun?
Sie beobachtete ihn. Das Licht hatte ihn zur Hütte geführt. Alles läuft wie geplant. Doch was ist das? Wer ist das?
Hinter Paul öffnete sich die Tür wieder geräuschlos. „Was erzählst du dem Jungen da, Alter?“ hörte Paul. Der Alte griff nach dem Buch. Er war nicht überrascht. „Du weißt was hier geschrieben steht. Die Zeit ist gekommen“. Paul hatte immer noch nicht gewagt, sich umzudrehen.

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Naomi
2. Januar 2012 um 15:55

„Welches Geheimnis?“ fragte Paul, völlig entsetzt.
„Das Geheimnis, dass schuld daran ist, dass deine Familie…“ der alte Mann hustete, er sah plötzlich sehr alt und zerbrechlich aus, „dass Geheimnis, dass alle dazu verflucht, jede siebte Generation zu opfern!“
Paul wusste zwar nicht, was das bedeutete,aber er bedauerte seine Entscheidung herzukommen…
Doch sofort dachte er an Aylina und Nala, herzukommen war die einzige Möglichkeit wieder mit ihnen zusammen zu sein…

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T. S.
8. Januar 2000 um 21:10

“Es bleibt nicht mehr viel Zeit, wir müssen uns beeilen. Das Schicksal jedes einzelnen von uns, hängt davon ab,
ob du bereit bist dich zu fügen und alles hinter dich zu lassen.”
Sie betraten einen weiteren Raum, in dem eine einzelne Kerze auf einem kleinen Tisch loderte. Auf dem braunen Holztisch lag ein dickes, leicht vermodertes altes Buch. In dem kleinen Raum roch es feucht und er hatte das Gefühl in ein anderes, längst vergessenen Jahrhundert zu tauchen.
“Ich habe mich lange mit deiner Familie und ihrer Geschichte beschäftigt”, sagte der alte Mann. “Warscheinlich bin ich der einzig noch überlebende, der das Geheimnis kennt.”

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Christine Fehér
4. Januar 2000 um 21:10

Die Stille erschreckte ihn, und er blickte sich um, doch seine Augen gewöhnten sich nur langsam an die Dunkelheit. Angestrengt versuchte er, jemanden wahrzunehmen, eine Bewegung, ein Räuspern, leises Atmen. Aber nicht das leiseste Geräusch drang an sein Ohr. Alles in ihm drängte zurück, sein Herz raste und er schaffte es kaum, dem Impuls zu widerstehen, umzukehren und dieTür hinter sich zu fallen zu lassen. Aber sein Ziel, nur dieses Ziel. das er erreichen wollte und von dem so viel abhing, zwang ihn weiter zu gehen, den Raum zu betreten. Er spähte hinter das Türblatt, und jetzt nahm er doch jemanden wahr. Ein heiseres Husten, dann eine Stimme.
“Ich habe dich erwartet”, sagte ein Mann.

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unbekannt
3. Januar 2000 um 21:10

Vollkommen durchnässt und halb tot gefroren klopfte er an der Tür um nach Einlass zu fragen. Zu seiner Überraschung glitt die Tür geräuschlos auf. Drinnen empfing ihn beklemmende Dunkelheit.

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I. Arlt
2. Januar 2000 um 21:09

“Es hat geklappt”, dachte sie. Von ihrem Versteck, einem Hochsitz am Rande der Lichtung, beobachtete sie, wie er, gegen den Wind gebeugt, die Lichtung überquerte. “Wir haben’s doch gut berechnet. So und so lange bis zum Sonnenuntergang. So und so lange, bis er hier sein würde. Mit dem Regen konnte zwar keiner rechnen, aber trotzdem: Das Licht ist zur rechten Zeit angegangen.” Böse sah sie zur anderen Seite der Lichtung hinüber, wo die nassen Zweige in Streifen, als er den schmalen Weg betrat: “Lauf, Junge. Du wirst dich wundern!”

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Praktikantin
1. Januar 2000 um 21:09

Zitternd und suchend blickte er sich um. Bald musste doch sein heutiges Ziel in Sichtweite kommen oder zumindest erste Hinweise zu sehen sein. Aber um ihn herum sah er nur die Schatten der Baumkronen, die sich im Wind wiegten. In der Ferne ertönte ein Donnergrollen, welches das von ihm befürchtete Unwetter ankündigte. Er schlang seinen Mantel noch enger um seinen Körper und beschleunigte seine Schritte. Hoffentlich würde er irgendwo Schutz vor dem drohenden Regen finden. Es dauerte jedoch nur Augenblicke bevor sich die Schleusen des Himmels über ihm öffneten und ein Regenschauer über ihm niederging. Grelle Blitze zuckten am Himmel, den ohrenbetäubender Donner folgte. Der Wind peitschte ihm den Regen ins Gesicht, der auch seine Kleidung durchnässte. Dies machte, ebenso wie der aufgeweichte Boden, sein Vorankommen nicht einfacher. Inzwischen bereute er, dass er in dieser Nacht und bei diesem unwirtlichen Wetter unterwegs war. Sollte er umkehren, wo sich selbst der Himmel gegen ihn verschworen zu haben schien? Nein, dazu war es zu spät. Dazu hatte er schon zu viel geopfert. Und heute Nacht, das wusste er, würde sich ihm eine der seltenen Chancen bieten, seinem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Also schritt er weiter durch den Regen, bis er in der Ferne ein Licht sah, Vielleicht fand er dort ja Schutz vor diesem Unwetter. Rasch schritt er darauf zu.

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JuBi
1. Januar 2000 um 21:09

Finstere Wolken zogen auf und verdeckten den Mond und die Sterne. Der Wind frischte auf und trieb das Grau am Himmel eilig vor sich her. Schon bald würde es sicher anfangen zu regnen. Vielleicht würde es sogar Sturm geben. Kein Licht am Himmel beleuchtete das Geschehen auf der Erde. Trotzdem konnte man ihn erkennen, wie er eilig durch die Nacht lief. Er schlang seinen Mantel noch fester um seinen Oberkörper, um so wenigstens ein bisschen von der Kälte abzuhalten. Es half nicht viel. Die Kälte kroch ihm bis in die Knochen und ließ ihn zittern. Er musste an etwas anderes denken! Er musste sich konzentrieren und sein Ziel fokussieren. Denn er hatte ein Ziel. Ein wichtiges Ziel. Nur deshalb war er jetzt nachts allein unterwegs. Unterwegs bei einem Wetter, bei dem man nicht einmal einen Hund vor die Tür gejagt hätte. Aber er hatte dieses Ziel, und somit hatte er heute Nacht keine andere Wahl.

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